50 Millionen Euro: Rekordpreis bei Versteigerung von Monet-Gemälde in Paris erzielt
Ein zuvor nie öffentlich ausgestelltes Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet ist am Donnerstagabend in Paris zum Rekordpreis von 50 Millionen Euro versteigert worden. Es ist der höchste Preis, der bei einer Versteigerung eines Kunstwerks in Frankreich jemals erzielt wurde, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte. Das Werk dem Titel "Iris" aus dem Spätwerk des Meisters war im Vorfeld auf 22 bis 30 Millionen Euro geschätzt worden.
Das Gemälde ist 1,60 Meter hoch und 1,80 Meter breit. Die Kunstsammlerin Jeanne Schlumberger hatte es nach Angaben von Sotheby's über eine Galeristin direkt von Monet gekauft, der es in Giverny gemalt hatte. Es war von da an in der Pariser Residenz der Familie geblieben und war nur durch eine Schwarzweiß-Fotografie bekannt.
Drei Gemälde von Paul Cézanne wurden zudem wenige Stunden vor Beginn der Auktion aus dem Verkauf genommen, da sie in die Geburtsstadt des Künstlers, Aix-en-Provence, zurückkehren und dort möglicherweise im Musée Granet ausgestellt werden sollen, teilte Sotheby’s weiter mit.
Parallel zu der Sotheby's-Auktion organisierte das Auktionshaus Christie's am Donnerstag eine Versteigerung. Unter den 26 versteigerten Werken waren auch zwei Gemälde von Monet, die für 12,7 Millionen Euro und 3,1 Millionen Euro den Besitzer wechselten.
M.F.Schmitz--JdB