Schauspieler Harris Dickinson fühlt sich in Heimatstadt London "geerdet"
Der britische Schauspieler Harris Dickinson, der gerade in der Rolle von John Lennon vor der Kamera steht, fühlt sich in seiner Heimatstadt London am wohlsten. "Ich habe das Gefühl, dass London mich geerdet hält", sagte der 29-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. "Ich habe dort meine Freunde, meine Familie, meine kleine Welt", fügte er hinzu.
Der Brite, der in "Babygirl" den jungen Liebhaber einer gestandenen Geschäftsfrau, dargestellt von Nicole Kidman, spielte, hat derzeit ein hartes Programm: "Ich stehe jeden Tag um 4.45 Uhr auf und komme um 20.00 Uhr nach Hause", so beschreibt er die Dreharbeiten für den vierteiligen Beatles-Film des britischen Filmemachers Sam Mendes.
Er sei begeistert, mit dem Oscar-prämierten Regisseur zu drehen, sagte Dickinson. Mendes sei ein "großartiger Filmemacher". Dickinson stand auch schon selbst hinter der Kamera, sein erster Film über einen Obdachlosen in London wurde im vergangenen Jahr in Cannes in der Nebenreihe "Un certain regard" vorgestellt.
In seinen nächsten Rollen will Dickinson, der auch als Kandidat für künftige James-Bond-Filme gilt, die dunklen Seiten der Menschheit weiter ausleuchten. "Mich interessiert die Frage, was passiert, wenn die Gesellschaft zusammenbricht, und was passiert, wenn wir alles verlieren", sagte er.
O.Meyer--JdB