Journal De Bruxelles - Verhandlung über Einstufung von AfD als Verdachtsfall wird fortgesetzt

Börse
Goldpreis 0.09% 4480.5 $
Euro STOXX 50 0.17% 6403.99
EUR/USD 0.03% 1.1628 $
TecDAX 0.81% 4055.52
MDAX 0.15% 32405.44
SDAX 0.1% 18753.48
DAX -0.15% 26006.53
Verhandlung über Einstufung von AfD als Verdachtsfall wird fortgesetzt
Verhandlung über Einstufung von AfD als Verdachtsfall wird fortgesetzt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Verhandlung über Einstufung von AfD als Verdachtsfall wird fortgesetzt

Im Streit zwischen der AfD und dem Bundesamt für Verfassungsschutz wird am Donnerstag (09.00 Uhr) vor dem nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht in Münster die Verhandlung fortgesetzt. Es geht um die Einstufung der Partei als extremistischer Verdachtsfall. Ursprünglich waren zwei Verhandlungstage Mitte März geplant - nach zahlreichen Anträgen der AfD vertagte sich das Gericht aber.

Textgröße:

Nun wurden nach Gerichtsangaben weitere 457 Beweisanträge gestellt. Die AfD-Klage war in erster Instanz vom Verwaltungsgericht Köln abgewiesen worden und ging dann vor das Oberverwaltungsgericht. Dieses befasst sich auch mit der Einstufung der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative und des inzwischen offiziell aufgelösten sogenannten Flügels als Verdachtsfall - im Fall des Flügels auch um die Einstufung als gesichert extremistische Bestrebung. Bis Anfang Juli wurden noch insgesamt 13 Termine angesetzt.

X.Lefebvre--JdB